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Luke Skywalker

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Sandra

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Freitag, 16. Dezember 2011, 20:31

Rohfleisch, die gesunde Abwechslung oder die komplette Nahrung??

Rohfleisch ist eine gesunde alternative zum Fertigfutter. Man sollte allerdings aufpassen das man nicht mehr als 3-4 mal die Woche eine Mahlzeit durch rohes Fleisch ersetzt oder einen kompletten Rohfleischtag einlegt, da sonst unseren Fellchen auf die Dauer was fehlen würde. Wenn man mehr Rohfleisch füttern möchte dann muss man sich besser in die Materie einlesen denn dann benötigt man einige Zusätze zum Fleisch damit die Katze bestens versorgt ist.

Gesund ist es mit Sicherheit denn eine Katze ist ein reiner Fleischfresser in dessen Ernährung hat Getreide und Co eigentlich nichts verloren. Man sollte sich wirklich einmal die Zeit nehmen und das ganze aus der Sicht der Katze sehen.

Ich kenne einige Züchter die komplett Barfen und damit total zufrieden sind. Natürlich kostet das etwas mehr an Zeit wie Tüte auf und rein in den Napf aber ich denke schon das es sich lohnt. Schwirig wird es allerdings im Sommer denn stehen lassen kann man Rohfleisch nicht, Gefahr der Fliegeneier.

Ich für mich habe entschieden Nassfutter, Trofu und Rohfleisch zu füttern. Damit meine Kitten alles kennen wenn diese umziehen.
Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit Rohfleisch gemacht, die Mamas haben super viel Milch und bauen durch das Rohfleisch nicht so ab. Es ist super gut für die Zähne denn da müssen die Katzen mal richtig kauen. Ich füttere auch Mäuse und Eintageskücken, klar das ist nicht jedermanns Sache aber einfach gesund. Meine Kitten fressen ab 6 Wochen ein komplettes Kücken mit allem auf und werden dabei zu richtigen Raubtieren. Wenn meine Kleinen die Wahl haben dann gehen sie immer zuerst ans Rohfleisch.

Bei mir gibt es alle 3 Tage einen großen Teller mit gemischtem Fleisch und 2 mal die Woche Eintageskücken. Somit muss ich auch nichts an Zusätzen zugeben.

Füttern darf mal alles roh außer Scheinefleisch. Auch kleine Knochen dürfen verfüttert werden. Ich habe mir einen Wolf zugelegt und wolfe für die Kleinen, die großen bekommen es in Stücke. Am liebsten kaufe ich Rindfleisch, Hühnerfleisch, Hühnerhälse, Pute, Rinderherz und Innereien in Form von Mägen und Herzen auch einen kleinen teil Leber gebe ich ab und zu bei. Bei Leber allerdings aufpassen da dieser zu viel Vitamin D3 enthält und bei zu viel Leber die Katze eine Überdosierung bekommen würde das nicht gesund ist. Daher höchstens 2 mal im Monat etwas Leber verfüttern. Wenn ich wolfe gebe ich ganze Hühnerschenkel rein denn somit haben die Katzen durch die Knochen schon wieder Ihren Bedarf an Calcium.

Ich gebe jedem meiner Kittenkäufer mit auf dem Weg das Rohfleisch nicht ganz vom Speiseplan zu streichen. Ich denke 80% behalten es bei und sind nach ihren Aussagen super zufrieden. Viele sagen sogar die Katzen wüßen ganz genau wann Kückentag sei und warten schon ganz ungedultig darauf :-)
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Sandra

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Freitag, 16. Dezember 2011, 20:33

Das hier finde ich ist ein sehr guter Beitrag zum Thema Futter

Die ideale Nahrung für eine Katze ist die Maus. Diese Feststellung mag vielleicht etwas einfach und belanglos klingen; ist sie aber durchaus nicht.

Die wichtigste Erkenntnis, die jeder Katzenbesitzer daraus ableiten sollte, ist die Tatsache, dass Katzen reine Fleischfresser sind. Am artgerechtesten wäre also eine reine Rohfütterung ganzer Tiere, einschließlich vorverdautem Mageninhalts, Knochen, Sehnen etc., was aber für den durchschnittlichen Katzenhalter schwierig zu realisieren ist und eine genaue Kenntnis der Materie erfordert . Und mal ganz ehrlich: Welcher Tierfreund möchte schon Mäuse verfüttern? Die meisten werden folglich auf die Verfütterung von Fertignahrung angewiesen sein. Wenn man sich aber mal eine Dose Katzenfutter einer x-beliebigen Firma ansieht, ist man sehr erstaunt, darin so ziemlich alles zu finden – nur fast kein Fleisch in der Dose!


Was ist eigentlich in der Dose?

Los geht es meist mit „Fleisch und tierischen Nebenerzeugnissen“. Das ist nichts anderes als: billige Schlachtabfälle, zerkleinertes Fell, Knochen, Federn, Schnäbel, Wolle, Urin, getrockneter Menschen-Kot („Klärschlamm“) und etliches mehr. Auch wenn die Katze in der Natur die ganze Maus frisst, ist das Verhältnis der einzelnen tierischen Bestandteile in der Dose nicht ausgeglichen, weil das für den Hersteller viel zu teuer wäre. Generell kann man sagen, dass der Fleischanteil daran immer sehr gering ist, und die „4% Huhn, Kaninchen etc.“ bedeuten nichts anderes, als dass von diesen Abfällen 4% von entsprechendem Tier stammen. Diese Abfälle sind für den menschlichen Verzehr nicht zugelassen, und fallen deshalb auch nicht unter die Bestimmungen der Lebensmittelindustrie. Auch wenn dies oft vehement bestritten wird, finden sich die verschiedensten Schimmelpilze in den Dosen, weil nicht alle verwendeten Kadaver immer ganz frisch sind. Diese Pilze werden zwar bei der Verarbeitung erhitzt aber beim Verfüttern oder Erwärmen des Futters können sie wieder aktiviert werden. Außerdem werden natürlich auch kranke Tiere verarbeitet, so dass sich u.a. auch karzinogenes Gewebe in den Dosen befindet. Nicht sehr appetitlich und auch nicht sehr gesund! Normalerweise würde eine Katze dieses Zeug nicht anrühren, aber die zugesetzten Fette (Abfallfette, z.B. altes Bratfett), die Geschmacks- und Konservierungsstoffe und der zugesetzte Zucker lassen die Katze ihren Ekel vergessen.

Dann wird es richtig kritisch. Als nächstes stehen „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ und „Getreide“ auf dem Plan. Darin enthalten sind unter anderem zerstoßene Erdnussschalen, Getreideabfälle aller Art und vor allem viel Soja, denn das ist schön billig. Diese Inhaltsstoffe sind völlig widernatürlich, denn Katzen benötigen überhaupt keine Kohlenhydrate, und ihr Darm ist viel zu kurz, um diese vollständig aufzuschließen. Das große Problem bei der Sache ist folglich, dass Katzen diese Kohlenhydrate und pflanzlichen Eiweiße, z.B. aus Soja, nicht verdauen können!!!! Lediglich die in Reis enthaltenen Kohlenhydrate bilden eine Ausnahme und können wenigstens teilweise aufgeschlossen werden.

Wird dem Körper der Katze pflanzliches Material zugeführt, muss es dieser als „Sondermüll“ verarbeiten, wobei lebenswichtige Organe wie Niere und Leber übermäßig strapaziert werden und somit ziemlich früh ausgemergelt sind. So stirbt dann auch jede 2. Katze an Nierenversagen, und solche Organschäden entstehen sehr häufig durch Ernährungsfehler!

Ein hoher Anteil an pflanzlichen Inhaltsstoffen begünstigt außerdem die Bildung von Harnsteinen, weil er dafür sorgt, dass der Harn basisch wird. Fleisch wiederum macht den Harn sauer und verhindert so die Bildung von Harnsteinen. Dies gilt nicht für ältere Katzen und Katzenwelpen, die von Natur aus einen sehr sauren Harn haben.

Zum Schluss findet man noch eine besondere Überraschung in der Dose: Zucker! Dieser schädigt nachweislich den Organismus der Katze und verursacht Zahn- und manchmal auch Bauspeicheldrüsenprobleme. Zudem fördert er die überproportionale Vermehrung von Pilzen im Darm, was dazu führt, dass die Darmflora aus dem Gleichgewicht kommt, der Organismus belastet wird und außerdem fortan ein Großteil des der Katze zugeführten Futters der „Ernährung“ der Pilze zugute kommt, und nicht Ihrer Katze. Übrigens: Ob „Zucker“ oder „Karamell“ auf der Dose steht, ist unwichtig. Karamell ist nämlich auch ein Zuckerderivat und hat dieselben Gesundheitsschäden zur Folge!

Verdummung im Supermarkt

Leider werden die Tierbesitzer nicht über die Zusammensetzung aufgeklärt, sondern mit netten Bildchen von süßen und zufriedenen Katzen ruhig gestellt, die von der Dose und vom Fernseher prangen. Ob man nun die Firma x, die Firma y oder die mit den lila Aufklebern kauft, ob die Dose schlicht ist oder das Futter in kleinen, teuren 100-g-Schälchen oder Tütchen daherkommt, ob es sich als Ragout, Geschnetzeltes oder Häppchen in Gélé tarnt; der Großteil der Futtermarken kommt aus derselben Fabrik ein und desselben Herstellers....und der hat als Ziel die Optimierung seiner Bilanz und nicht die Gesundheit unserer Katzen.

Fast alle genannten Inhaltsstoffe, einschließlich Zucker, sind billige Rohstoffe, die die Dose füllen, ohne der Katze auch nur ansatzweise von Nutzen zu sein. Hinzu kommen noch Konservierungsstoffe, die meist unter dem Deckmantel „EWG-Zusatzstoffe“ laufen und Krebs auslösen können. Hier wird deutlich, dass der Tierbesitzer bewusst im Unklaren gelassen wird.

Wie unterscheidet man gutes von schlechtem Futter?

Es gibt 2 einfache Methoden, gutes von minderwertigem Futter zu

unterscheiden:

Erstens: Jedes Futter, das im Supermark erhältlich ist, ist minderwertig.

Zweitens: Je geringer die Menge an Futter ist, die die Katze zur Sättigung ihres Nährstoffbedarfs benötigt, desto hochwertiger ist es. Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Bei den in Supermarkt erhältlichen Produkten erfährt man, dass eine „durchschnittlich große Katze (4 kg)“ täglich 425 g benötigt. Von einem hochwertigen Futter benötigt dieselbe Katze plötzlich nur noch 156 g. Diese Differenz von 269 g kommt durch die billigen Füllstoffe zustande. Dasselbe gilt für billiges Trockenfutter. Auch hier wird mit Füll-, Farb- und Aromastoffen gearbeitet. Von einem billigen Trockenfutter braucht man täglich ca. 110 g, und von einem hochwertigeren nur 60 - 70 g.

Der Grund, warum Ihre Katze trotzdem das billigere Futter lieber mag, ist, dass die minderwertigen Zutaten mit chemischen Geruchs- und Geschmacksstoffen versetzt werden und außerdem jede Menge Zucker zugeführt wird, auch wenn die Futtermittelindustrie natürlich andere Argumente für die Beliebtheit ihrer Produkte anführt. Daran gewöhnen sich die Katzen natürlich und werden regelrecht süchtig danach. Deshalb lehnen sie hochwertiges Futter zunächst oft ab, weil die Suchtstoffe darin fehlen.

Die Vorteile hochwertigen Futters

Einige Premium-Futtermarken wählen ihre Inhaltsstoffe so aus, dass sie weitgehend den natürlichen Nahrungsgewohnheiten der Katze entsprechen. Diese hochwertigen Futtermarken sind sowohl als Nass- wie auch als Trockenfutter erhältlich. Für hochwertiges Futter haben Sie nicht mehr Kosten als für minderwertiges. Es erscheint auf den ersten Blick teurer, aber da Sie nur die Hälfte brauchen, wirkt es sich finanziell nicht aus. Im Gegenteil, es kommt Sie sogar günstiger, denn Sie sparen auch noch „am anderen Ende“. Weil alle Inhaltsstoffe voll verdaulich sind, haben Sie weniger Kot und somit einen geringeren Verbrauch an Katzenstreu. Durch die Hochwertigkeit der Inhaltsstoffe haben sie keine Niere und Leber belastenden pflanzlichen Abfallprodukte. Außerdem läuft Ihre Katze weniger Gefahr, an Erkrankungen der Harnwege zu erkranken, weil weniger Flüssigkeit mit dem Kot über den Darm und somit mehr Flüssigkeit durch die Harnröhre ausgeschieden wird, die dabei „gespült“ wird und somit der Bildung von Harnsteinen vorgebeugt werden kann.
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Sandra

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3

Freitag, 16. Dezember 2011, 20:34

Dies gilt für die Ernährung mit hochwertigem Nassfutter genauso wie für die Ernährung mit hochwertigem Trockenfutter.

Trockenfutter hat den großen Vorteil, dass es hygienischer ist und den Kaumuskeln gut tut. Allerdings muss man darauf achten, dass die Katze ausreichend trinkt (am besten sofort nach dem Essen), weil sonst wiederum die Nieren belastet werden!! Die meisten Katzen lassen sich durch eine Katzentränke wie z.B. den „Freshflow“, welcher eine natürliche Quelle simuliert, gut zum Trinken animieren. Andere nehmen vermehrt Wasser auf, wenn dieses einen Schuss Milch enthält. Wird bei ausschließlicher Trockenfuttergabe nicht darauf geachtet, dass das Tier nach dem Essen ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt kann es zur latenten Dehydration (Austrocknung) kommen. Darum macht es auch Sinn, nicht ausschließlich Trockenfutter zu verabreichen, sondern die Nahrung um ein hochwertiges Nassfutter zu ergänzen und dieses zusätzlich mit etwas Wasser anzureichern.

Hochwertige Futtersorten sind auf das Alter und die „Lebenssituation“ der Katze abgestimmt. Ein Menschenbaby hat ja auch andere Ernährungsbedürfnisse als ein Rentner, und ein Hochleistungssportler braucht mehr Energie als ein Bewegungsmuffel. Dasselbe gilt auch für Katzen!

Zum Abschluss nennen wir noch einige Futtersorten, die dem Supermarktfutter deutlich vorzuziehen sind: Vet-Concept (zu beziehen unter www.vetconcept.de), Precept, Nutro, Cat Exclusiv, California Natural, Grau, Hill´s, Royal Canin, Innova, Felidae, Pro Nature, Arcana und Orijen.

Von den im Supermarkt erhältlichen Sorten Nassfutter ist wohl das Lux von Aldi noch das „Beste“, weil es zumindest auf die Beigabe von Zucker verzichtet und einen relativ hohen Fleischanteil hat. Leider gibt es unseres Wissens nach kein einziges unbedenkliches Trockenfutter über einen Supermarkt zu beziehen (besonders im Hinblick auf die drohenden Harnwegserkrankungen durch zu hohe Magnesiumanteile).

Am besten ist es natürlich, von Anfang an gesunde Nahrung zu verfüttern, aber auch wenn Ihre Katze schon älter ist: Eine Umstellung lohnt sich immer, und Ihre Katze wird es Ihnen mit einem langen, gesunden Leben danken!

Wer Ekelfleisch umgehen will, holt sich beim Metzger Abfälle oder kauft Billigware für Menschen. So reicht ein Tiefkühlhuhn von Aldi im Topf im Rohr 2 Stunden gebraten mindestens 4 Tage (1,89 €). Thunfischdosen in Wasser, Salz abwaschen sind beliebte Leckerbissen, ebenso 1kg Seelachsfilet tiefgefroren (3,39 €).

Die Einsparungen beim Tierarzt sind beträchtlich. Die Tränen bei der Todesspritze werden um viele Jahre hinausgezögert.
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Chari12

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4

Mittwoch, 23. Mai 2012, 11:37

Hallo zusammen,

als Buchtipp für die Ernährung kann ich euch nur dies herzlich empfehlen:

Katzen würden Mäuse kaufen
von Grimm, Hans-Ulrich;
Kartoniert
Schwarzbuch Tierfutter. Heyne Bücher Bd.60097 253 S. 19 cm 208g , in deutscher Sprache.


Hatte da schonmal reingelesen und es dann weggelegt, weil es einem echt schlecht wird, wenn man sieht, was im TROFU so alles reingepanscht wird. Ich werde das wie bei meinem Hund auch halten. Teilbarf! Hühnerhälse, Mägen und Herzen bekommt man öfter mal günstig im Supermarkt. Das frisst mein Hund auch gerne.

Und TROFU mit hohem Fleischanteil und ohne Getreide.

:catmilk:
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fee

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5

Donnerstag, 27. September 2012, 17:36

Erfolg!

fee hat rohes fleisch gefressen!

heute morgen rannte eine dicke, fette spinne durch das bad.

(gestern hatte ich sie im keller getroffen. ich weiß genau, was sie wollte. ich mag spinnen, aber nicht diese fetten, großen, schwarzen, die jeden herbst in haus kommen; jeden tag ein etage höher. am 3. abend sitzt sie dann in der schlafzimmer-gardine 20cm über meinem kopf. SIE WILL IN MEIN BETT!)

aber diese hat es nicht geschafft. Fee und Flöckchen haben 10 minuten schön mit ihr gespielt. dann bestand sie aus 2 teilen, die Fee mit genuß verspeist hat. :applauss:

wir sind auf dem richtigen weg! fee

Chari12

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6

Donnerstag, 27. September 2012, 19:17

:bravo: :gocats: :gocats: :gocats: :bravo:

Das ham sie guuuut gemacht.

Sie haben Dich Heldenhaft vor dem fetten Spiderman gerettet.

Das macht Chari auch gerne, seh dann immer mal wieder ne fette Spinne tot rumliegen.
Und mein Hund frisst die Fliegen, wenn sie mir Abends nervend um die Nase fliegen.

Gut erzogen, würd ich sagen. :thumbsup:
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Denise mit Max und Charisma

fee

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7

Donnerstag, 27. September 2012, 21:11

jetzt musst Du Chari noch dazu bringen, die spinnen zu fressen. das ist gutes eißweiß.

meine ehemalige katze gretchen fraß große schwarze spinnen auch besonders gern. man hörte es dann so richtig krachen, wenn sie genußvoll darauf herumkaute. :GrafDracul: auch gretchen fraß ansonsten immer nur trofu. vielleicht sind spinnen wirklich so lecker.

ich werd es aber nicht ausprobieren.

:ninja: fee

Chari12

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8

Freitag, 28. September 2012, 11:11

Fressen?? :abhauen: neeeeee, das kann doch ned schmecken.

Chari ist sowieso total eigen, die frisst nur Trofu und vom Rohfleisch nur Hähnchenfilet.
Alles andere ist Sinnlos, sogar Thunfisch lässt sie einfach links liegen.

Bei Max kann ich da nicht schnell genug sein, wenn ich mal ne Fliege mit der Fliegenklatsche erwischt, springt er sofort auf und hat sie verschlungen, bevor sie den Boden berührt. :doofy: :fie: :oops:
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El -Casi

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9

Freitag, 28. September 2012, 11:14

Spinnenphobie

OOOOOOOOOOhhhhhhhhhh mmmmmmmmmmmeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnn Gggggggggggggooooooooooooooootttttttttttt!!!
ich krieg schon schüttelanfälle, wenn ich das lese. IIIIIhhhh knackende Spinnen, in 2 Teile zerrissen :BloodSuck: und eiweisreich... :ill: :puke: ( ups tschuligung, da muss ich doch glatt ein virtuelles Spuckerle machen)

Also ich hab so krasse Angst vor Spinnen, das ich meine Katze niewieder in den Arm nehmen könnte, wenn ich wüsste das diese eine Spinne im Bauch hätte.

Bei uns wird der gesamte raum geräumt,wennmal so ne schwarze hinterm Schrank vorkriecht. Und dann wird der Terminator reingeschickt :sniper: :chainsaw: und :assault: :rocket:
Dann muss er sich ausschütteln und Hände waschen und erst dann darf er wieder zu uns rein...


Aber herzlichen Glückwunsch zum Erfolg. Bin ich froh das sich meine an Hähnchenbrustfilet gar nicht satt essen können. Und ich sorg auch immer für frischen nachschub, damit sie mir alle krabbelnden haarigen wesen in Ruhe lassen.
gruß, :könig: El-Casi

Chari12

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10

Freitag, 28. September 2012, 11:25

Jap und das sagt El-Casi nicht nur so....

Wer mal eine komplett hysterisch-durchgeknallte Spinnen- Phobielerin erleben will, bring ihr beim Kaffeebesuch heimlich ne Spinne mit.

Aus Plastik tuts auch, allein für die darauffolgende Vorstellung.

Wobei dann wohl Stundenlang nicht mehr an Kaffetrinken zu denken ist.
Sie hatte mal eine im Treppenhaus sitzen und hatte die Kampfhunde und mich vorgeschickt, um diese zu beseitigen. :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:
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Denise mit Max und Charisma

El -Casi

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11

Freitag, 28. September 2012, 14:27

:ich sag nix: ,.....ausser...schwesterherz du petzte!!!

fee

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12

Freitag, 28. September 2012, 16:20

aber die Pointe war doch: Fee hat etwas ROHES gefressen, da ist schon fast egal, was. vielleicht kann ich sie demnächst doch noch zu hühnchen bekehren.

ich überlege jetzt ernsthaft, ob ich ihr eine lebende maus besorgen sollte. vielleicht frisst sie ja nur selbsterlegtes.

leider finde ich mäuse niedlich und bringe es wahrscheinlich nicht übers herz.

weichei fee (mir hat ja sogar die spinne leidgetan.) :fie:

Chari12

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13

Freitag, 28. September 2012, 23:28

Ne lebendige Maus??

Theoretisch keine schlechte Idee, aber ich hätte da wohl Angst, dass sie nicht richtig tötet und die arme dann schwerverletzt vor sich hinvegetiert. Oder dass sie kein Interesse dran hat und die dann durch meine Wohnung rennt.
Wobei mein Hund das dann recht schnell erledigen würde.
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Denise mit Max und Charisma

fee

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14

Samstag, 29. September 2012, 19:44

reine angabe!

keine sorge, Chari,

das ist nur maulheldentum. in wirklichkeit brächte ich das nie übers herz.

ich hab immer noch die lebendfalle, die ich gekauft hab, um die armen mäuse zu retten, die meine freigänger-katzen oft für lustvolle quälereien ins haus geschleppt haben.

mit speck fängt man mäuse, das geht unglaublich schnell. dann hab ich sie liebevoll bei einem hühnerhof ausgesetzt, damit sie ein gutes leben hatten.

ich schaffe es ja nicht mal, schon tote eintagsküken zu verfüttern, erst recht nicht, wenn ich sie vorher noch grob zerlegen müsste.

fee wird sich also vorerst mit spinnen begnügen müssen oder ENDLICH MAL FLEISCH FRESSEN!

warmduscher fee

Sesto

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15

Dienstag, 2. Oktober 2012, 19:40

Sesto steht total auf Fliegen. Erst spricht er mit ihnen und dann fängt er sie. Die werden dann auch gleich vernascht.

Kann man rohes Fleisch auch an Katzen mit empfindlichem Darmtrakt verfüttern? Abwechslung finde ich ja prinzipiell gut, aber ich mag so ungern Popes waschen. Der Kater sieht dann immer aus wie ein nasser Pudel. Und gut wird es ihm dann wohl auch nicht gehen.

Er weiß dann schon immer was ihm blüht.

:verstecken:

fee

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16

Dienstag, 2. Oktober 2012, 20:13

vorsichtig

hallo, Sesto,

rohes fleisch ist für katzen einfach die natürliche nahrung. aber gekochtes fleisch (wie in fertigfutter) stopft eher. bei der umstellung ist also mit weicherem stuhl zu rechnen.

Du solltest Dich also langsam einschleichen und alle 2 bis 3 tage eine kleine menge rohfleisch füttern: huhn, kaninchen oder lamm, eventuell etwas rind (nicht mehr als 30-50g und mit 4 stunden abstand zum anderen futter).

wenn das gut vertragen wird, kannst Du allmählich mehr geben bis 20% insgesamt. eigentlich sind auch ein paar häppchen ab und zu schon ganz gut.

oder Du versuchst es einmal mit trockenfleisch (gibt es reichlich in der hundeabteilung). auch das ist roh, putzt prima die zähne, macht spaß und löst keinen durchfall aus.

leider ist es etwas teuer, aber dafür auch haltbarer. meine beiden magen-darm-empfindlichen vertragen es problemlos. versuch es doch auch einmal!

:moin: fee

Sesto

Fortgeschrittener

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17

Dienstag, 2. Oktober 2012, 20:59

Danke Fee für Deine Tipps.

Dann werde ich wohl erst einmal mit der Häppchen- / Leckerli-variante beginnen und mich rantasten. Bei Sesto habe ich schon mal erfolgreich kleine Rindfleichabschnittchen getestet. Fand er recht gut. Die Trockenfleischidee ist auch recht gut. Hoffe, die gibt es dort nicht in Bernhardinerpackungsgrößen. Kann die sonst so schlecht im meinen Speiseplan einbauen. :hamburger:

fee

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18

Dienstag, 2. Oktober 2012, 22:02

unbegründete sorge

keine sorge, sesto,

für 1,99€ kriegst Du grade mal 70g. das fressen meine beiden auf einen rups (und würgen ein drittel wieder raus, weil sie es nicht ordentlich gekaut haben.)

damit kannst Du auf jeden fall anfangen. kaninchen war der renner, aber ente kam auch ausgezeichnet. die hühnerstreifen waren etwas hart und ich musste sie längs teilen.

gib auf jeden fall am anfang nur 1-2 streifen (wenn du nicht den teppich füttern willst.) später kannst Du dann die packs mit 250g nehmen, die sind günstiger und wiederverschließbar. die hälfte davon bewahre ich sicherheitshalber immer im kühlschrank auf.

jedenfalls ist das gut für die zähne und tausendmal gesünder als alle leckerlies.

guten appetit!

:moin: fee

Chari12

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19

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 19:08

Ja Trockenfleisch ist auch bei meinem Hund der Renner, wobei es das bei Fressnapf auch für Katzen in kleineren Streifen gibt.
Oder getrocknete Sprotten.

B.a.r.f ist das gesündeste, was Du deinem Tier antun kannst.
Der Einstieg ist bei jedem unterschiedlich. Wenn es anfangs eher gemieden wird, kannst du auch einfach das Fleisch wolfen, bzw mit nem pürierstab bearbeiten.

Werde bei meinem Hund jetzt auch wieder aufs Roh umstellen, da er gerade ne Futtermittelallergie bekommen hat.
Kein Wunder bei dem gepansche im Trockenfutter.
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Denise mit Max und Charisma

fee

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20

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 20:25

allergie?

hallo, Chari,

konntest du das problem schon eingrenzen? meist ist es nämlich keine echte allergie, sondern nur eine unverträglichkeitsreaktion auf irgendwelche zusätze im fertigfutter.

bei meinen hunden ist übrigens trockenpansen der hit (stinkt wie die hölle und weder die katzen noch ich halten es für essbar, aber die geschmäcker sind halt verschieden).

:ninja: fee

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